
„Schön war’s!“ –so lässt sich unser diesjähriges Hausschützenfest im Haus St. Josef wohl am besten zusammenfassen.
Schon Tage vorher war die Vorfreude bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zu spüren. Alle waren gespannt, wer in diesem Jahr den Schützenvogel bezwingen und sich die Königswürde sichern würde.
Zum gemütlichen Auftakt trafen wir uns zunächst zum Kaffeetrinken. Bei Kaffee, Kuchen und der schwungvollen Live-Musik von Herrn Reiner Storks und seiner Begleiterin wurde viel erzählt, gelacht und sich auf den bevorstehenden Wettkampf eingestimmt.
Dann hieß es: Der Vogel kann kommen!
Aus dem vergangenen Jahr wussten wir bereits, dass der Schützenvogel vom Marbecker Heimatverein ein ausgesprochen zäher Bursche ist. Seine Federn gibt er schließlich nicht einfach so her. Deshalb ging es auch direkt munter zur Sache.
Der Vorjahreskönig und seine Königin eröffneten das Schießen mit den ersten Ehrenschüssen. Schon bald purzelten die ersten Federn. Pastor Kempe sorgte gleich für einen gelungenen Auftakt und holte mit seinem Ehrenschuss das Zepter herunter.

Nun waren die weiteren Schützinnen und Schützen an der Reihe. Und zunächst sah es tatsächlich so aus, als könnte der Vogel in diesem Jahr recht schnell zu Boden gehen. Doch weit gefehlt! Die letzten sieben Federn hatten es in sich.
Mit viel Ehrgeiz und noch mehr guter Laune legten sich Herr Winkler, Frau Steinberg, Frau Hüttemann, Frau Freund und Frau Still ins Zeug. Jeder Treffer wurde bejubelt, jeder Fehlschuss mit einem Augenzwinkern kommentiert und schnell weg getröstet. Und wenn zwischendurch einmal die Kräfte nachließen, sorgte die Musik von Herrn Storks schnell wieder für neuen Schwung.
So wurde mitgefiebert, gelacht und natürlich auch ein bisschen gefachsimpelt:
Nach und nach wurde der Vogel immer kleiner. Bis schließlich nur noch der gelbe Schnabel übrig war.
Jetzt wurde es richtig spannend!
Wer würde den entscheidenden Treffer landen?
Dann war es soweit: Herr Herbert Winkler setzte den entscheidenden Schuss und holte den gelben Schnabel herunter. Der Jubel war groß! Mit einem kräftigen Tusch und tosendem Applaus stand fest:
Herbert Winkler ist unser neuer Hausschützenkönig!
Zu seiner Königin wählte er Frau Elisabeth Steinbrink. Für sie war es eine ganz besondere Freude, denn sie durfte bereits im vergangenen Jahr die Königskrone tragen und wurde nun zum zweiten Mal in Folge zur Königin gewählt.
Nach der feierlichen Krönung durfte natürlich das Krönungstänzchen nicht fehlen. Und wie so oft blieb es nicht bei einem einzigen Tanz. Schnell gesellten sich weitere Bewohnerinnen und Bewohner dazu und gemeinsam wurde der eine oder andere Walzer aufs Parkett gelegt.

Bei Kaltgetränken, fröhlichen Gesprächen und gemütlichem Klönen an den Tischen ging ein wunderschöner Nachmittag langsam zu Ende.
Unser Hausschützenfest war wieder einmal ein Fest für alle: mit Spannung und Ehrgeiz, mit Musik und Tanz, mit ganz viel Lachen – und vor allem mit einem schönen Gefühl von Gemeinschaft.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen besonderen Nachmittag möglich gemacht und mit ihrer guten Laune bereichert haben.
Schön war’s – und wir freuen uns schon auf das nächste Hausschützenfest!



