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Ein wunderbarer, verzauberter Nachmittag

17. Oktober 2026 in kurz notiert

„Die Shettys kamen, sahen – und siegten!“

„Die Shettys kommen!“ – so lautete die Einladung von Sabrina Valentin zu einem ganz besonderen Betreuungsangebot im Haus St. Josef. Was sich dahinter verbarg, sollte für unsere Senioren ein Nachmittag voller Begegnungen, berührender Momente und kleiner Wunder werden.

Sabrina Valentin ist Mitarbeiterin in der Pflege im Haus St. Josef, Expertin und Ansprechpartnerin für die digitale Dokumentation mit VOICE sowie Praxisanleiterin für unsere Auszubildenden. In ihrer Freizeit schlägt ihr Herz für Pferde und insbesondere für Shetlandponys.

Viele Jahre lang besuchte uns die Eselin Bella und sorgte bei unseren Senioren für Freude und Abwechslung. Leider ist Bella erkrankt, sodass seit etwa einem Jahr keine Tierbesuche mehr im Haus St. Josef stattfinden konnten. So entstand bei Sabrina Valentin die Idee, mit ihren beiden Shetlandponys Speedy und Barney bei uns vorbeizuschauen.

Am vergangenen Donnerstag war es endlich so weit!

Bei strahlendem Herbstwetter versammelten sich zahlreiche Senioren, Angehörige und weitere Besucher im Demenzgarten des Hauses St. Josef. Die Vorfreude war spürbar: neugierige Blicke, gespannte Gesichter und die Frage, was dieser besondere Nachmittag wohl bringen würde.

Zur Vorbereitung wurden Bürsten sowie kleine Apfel- und Möhrenstückchen verteilt. Dann ging es los: Immer eines der beiden Ponys wurde durch die Runde geführt.

Und plötzlich wurde es auf ganz besondere Weise zauberhaft.

Zunächst wurde aufmerksam geschaut, dann huschten die ersten Lächeln über die Gesichter. Zaghaft näherten sich die Hände den Tieren, vorsichtig wurde Kontakt aufgenommen. Aus anfänglicher Zurückhaltung entwickelte sich bei vielen eine sichtbare Freude.

Ein besonders berührender Moment entstand, als eine Bewohnerin, deren Hände durch Kontrakturen stark verformt sind, ihre Hände so weit öffnen konnte, dass sie das Pony streicheln konnte.

Eine andere Bewohnerin, die sonst nur noch wenig spricht, begann plötzlich, von früher zu erzählen.

Die Ponys weckten Erinnerungen, schenkten Nähe und schufen Augenblicke, für die es manchmal gar keine Worte braucht.

Wie viel dieser Besuch bedeutete, zeigte auch die Begegnung eines Ehepaares. Lächelnd sagte eine Angehörige zu ihrem Ehemann: „So etwas Schönes, dass wir das noch gemeinsam erleben dürfen.“

Fast schien es, als hätte das Pony diese Worte verstanden: Es legte seinen Kopf auf dem Schoß des Mannes ab, und seine Frau führte seine Hand behutsam zum Pony.

Ein Moment voller Wärme und Verbundenheit, der alle Beteiligten berührte.

„Pferde sind sehr einfühlsam und spiegeln den Menschen direkt wider“, erklärte Sabrina Valentin.

Natürlich hatte sie auch einige Kunststücke mitgebracht, die sie ihren Ponys beigebracht hat. So rollten Speedy und Barney beispielsweise einen Teppich aus und zeigten, dass sie sich sogar auf die Hinterbeine stellen können. Die Zuschauer staunten und freuten sich über die kleinen Vorführungen.

Auch beim Striegeln gab es keine Berührungsängste: Eine Bewohnerin griff beherzt zur Bürste und legte direkt los, als das Pony vor ihr stand.

Und während die Ponys ihre Streicheleinheiten genossen, verschwanden hier und da auch schon einmal Möhrenstückchen und Apfelschnitze nicht im Maul der vierbeinigen Besucher, sondern bei einer Bewohnerin. Schließlich war ja genug für alle da!

So verging ein abwechslungsreicher Nachmittag voller Lachen, liebevoller Begegnungen und bewegender Augenblicke. Es waren die kleinen Gesten, die leuchtenden Augen und die spürbare Zufriedenheit, die diesen Besuch so besonders machten.

Manchmal braucht es gar nicht viel, um Großes zu bewirken: ein sanftes Maul, ein weiches Fell und einen Moment, in dem sich ein Mensch einfach nur wohlfühlt.

Sabrina Valentin brachte es zum Abschluss auf den Punkt:

„Menschen gemeinsame Zeit zu schenken, ist das Größte!“

Und genau das haben Speedy und Barney an diesem Nachmittag getan. Sie kamen, sahen – und eroberten die Herzen unserer Senioren im Sturm.

Kurzwanderung zur Kaffeevisite im Heimathaus

11. Oktober 2026 in kurz notiert
Die Tenne war voll !

Am Donnerstagnachmittag machten sich bei allerschönstem Altweibersommerwetter rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen auf den Weg zum nostalgisch-bäuerlichen Heimathaus. Der Einladung des Heimatvereins Heiden zur gemütlichen Kaffeerunde folgten alle gerne. Auch beim Schieben der Rollstühle packten die ehrenamtlichen Helfer tatkräftig mit an.

Im Heimathaus war bereits alles mit viel Liebe vorbereitet, sodass die Besuchergruppe nur noch an den festlich gedeckten Tischen auf der Tenne Platz nehmen musste. Bei leckerem Pflaumen- und Apfelkuchen und einer guten Tasse Kaffee ließ es sich wunderbar genießen, und schnell kam man miteinander ins Gespräch.

Nach der Kaffeerunde stimmte Frau Bechmann auf dem Akkordeon einige Volkslieder an, die gerne mitgesungen wurden. Annegret Klümper hatte sich für diesen Nachmittag etwas Besonderes ausgedacht: Sie zeigte einen Film über das alte Heiden in den 1950er- und 1960er-Jahren.

Zu sehen waren unter anderem die alte Kirche, der historische Ortskern und viele Flächen, die damals noch unbebaut waren.

Einige unserer Senioren entdeckten im Film alte Bekannte. Hier und da war ein erstauntes „Ach, guck mal, da ist der Theo am Mauern! Was war der da noch jung!“ zu hören. Die Bilder weckten so manche Erinnerung und sorgten für Gesprächsstoff.

Sorgte für Stimmung Frau Beckmann am Akkordeon

Nach dem Film wurde noch gemeinsam gesungen. Außerdem trug eine Mitarbeiterin des Betreuungsteams einige Witze vor, die beim Publikum gut ankamen.

Wie schön, dass dieser Nachmittag so viel Freude bereitete! Ein Kommentar brachte es treffend auf den Punkt:

„Was ein schöner Nachmittag heute, das war ja wie ein Ausflug. So nah und doch ganz anders.“

Weinfest mit Live-Musik

4. Oktober 2026 in kurz notiert
Gute Laune

Was gibt es Schöneres als einen geselligen Nachmittag mit guter Musik, leckerem Essen und netten Menschen? Genau das gab es am Mittwoch bei unserem Weinfest für die Senioren.

Die Resonanz war in diesem Jahr besonders groß: So viele Bewohner hatten sich angemeldet, dass die Begegnung bis auf den letzten Platz gefüllt war. Bei leckerem Zwiebelkuchen und frischem Federweißen wurde gemeinsam genossen, gelacht und erzählt.

Für die musikalische Stimmung sorgten Roland Raabe und unsere Betreuungsmitarbeiterin Anne Raabe. Mit ihrer Live-Musik trafen die beiden genau den richtigen Ton – denn sie wissen inzwischen ziemlich genau, welche Lieder bei unseren Senioren für gute Laune sorgen.

Roland und Anne Raab kennen mittlerweile den Geschmack ihres Publikums

Bei beliebten Evergreens, Seemannsliedern und altbekannten Schlagern wurde kräftig mitgesungen und mitgeschunkelt. Und manchmal hielt es den einen oder anderen sogar nicht mehr auf dem Stuhl: Da wurde das Tanzbein geschwungen, obwohl es vorher noch hieß: „Das kann ich doch nicht mehr!“

Gerade diese kleinen Momente machten den Nachmittag so besonders. Es wurde gelacht, gesungen, getanzt und vor allem gemeinsam eine schöne Zeit verbracht.

So ging ein rundum stimmungsvoller Nachmittag viel zu schnell vorbei – mit Musik im Herzen, einem Lächeln im Gesicht und vielleicht schon ein wenig Vorfreude auf das nächste Fest.

Spielend verbunden – Begegnung einfach gemacht

29. September 2026 in kurz notiert
Der Favorit „Ferkelfieber“

Am vergangenen Donnerstag fand ein Treffen der Spielerunde „Spielend verbunden“ statt. Dazu hatten die Mitarbeitenden des Hauses St. Josef gemeinsam mit dem Bücherei-Team eingeladen.

Die Idee dahinter: Die derzeit pausierende Spielerunde im Haus St. Josef soll nach der Sommerpause wieder aktiviert werden. Gleichzeitig gab es vom Bücherei-Team die Anfrage, gemeinsam einen Spielenachmittag für Seniorinnen und Senioren sowie geflüchtete Menschen anzubieten.

Am Donnerstag war es dann soweit: Bei Mensch ärgere Dich nicht, Memory, Rummikub, Doppelkopf und Schach kam eine schöne, große Runde von Spielbegeisterten zusammen.

Berührungsängste gab es dabei keine. Beim gemeinsamen Spielen kommt man schnell miteinander ins Gespräch und lernt sich ganz unkompliziert näher kennen. Besonders am Tisch mit dem Spiel „Ferkelfieber“ war die Stimmung ausgelassen und fröhlich.

Lachen, erste Gespräche und gemeinsames Spielen – im Raum war eine schöne Atmosphäre zu spüren. Genau darum ging es: Begegnung einfach möglich zu machen.

Gute Stimmung während der Spielerunde
Gute Stimmung während der Spielerunde

Alle waren sich einig, dass es ein rundum gelungener Nachmittag war. Deshalb wurde direkt der nächste Termin vereinbart.

Wir freuen uns auf die nächste Runde von „Spielend verbunden“!

„Macht damit was Schönes für euch und eure Bewohner!“

17. September 2026 in kurz notiert

Mit diesen Worten erreichte uns eine ganz besondere und vor allem unerwartete Zuwendung im Wohnbereich 3.

Die Frage war schnell beantwortet: Was bietet sich an einem der letzten schönen Sommertage besser an als ein Besuch in der Eisdiele?

Bei strahlendem Spätsommersonnenschein machte sich fast der gesamte Wohnbereich gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Weg in die Heidener Eisdiele. Und selbst einige Kolleginnen und Kollegen, die gerade Urlaub hatten, wollten sich diesen besonderen Nachmittag nicht entgehen lassen und kamen kurzerhand mit. Ein schönes Zeichen dafür, wie wichtig ihnen die gemeinsame Zeit mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern ist.

Los geht´s!

Bei so einem großen „Ansturm“ war natürlich eine vorherige Anmeldung erforderlich. Doch bei Danilo und Simonetta Vendrame vom Eiscafé Cortina war das überhaupt kein Problem. Kurzfristig wurde alles möglich gemacht, damit unsere große Gruppe gemeinsam einen schönen Nachmittag verbringen konnte.

Und so zog eine fröhliche Karawane vom Haus St. Josef ins Dorf.

Dort angekommen, hieß es erst einmal: Platz nehmen, aussuchen und genießen! Bei leckerem Eis, kühlen Getränken und strahlendem Sonnenschein ließ es sich wunderbar aushalten. Es wurde gelacht, erzählt und miteinander genossen.

Doch eigentlich war es mehr als nur ein Besuch in der Eisdiele. Es war die gemeinsame Zeit, die diesen Nachmittag so besonders machte. Fernab von den gewohnten Abläufen des Wohnbereichs konnte man miteinander unterwegs sein, miteinander lachen und einfach den Moment genießen. Es war ein wunderschönes Gefühl der Zusammengehörigkeit, das an diesem Nachmittag spürbar wurde.

Besonders schön und keineswegs selbstverständlich war auch die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einen Teil ihrer Freizeit für diesen gemeinsamen Ausflug zu schenken und beim Transfer zu unterstützen. Dadurch wurde aus einem Eisdielenbesuch ein echtes Gemeinschaftserlebnis.

Am Ende waren sich alle einig: Diese gemeinsame Zeit an einem anderen Ort, ohne Zeitdruck und ohne die alltäglichen Arbeitsabläufe, war etwas ganz Besonderes.

Und so wurde aus einer unerwarteten Zuwendung ein Nachmittag voller Sonnenschein, Eis und vor allem ganz viel Gemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen schönen Nachmittag möglich gemacht haben!

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