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Haus St. Josef

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Wenn Engel reisen…

17. September 2026 in kurz notiert

Anfang September fand unser diesjähriger Ausflug statt. Unser Ziel war ein Hofcafé in der Hohen Mark in Lippramsdorf. Mit 25 Bewohnerinnen und Bewohnern machten wir uns gespannt auf den Weg.

Wie groß das „Reisefieber“ war, zeigte sich schon daran, dass alle pünktlich zur vereinbarten Zeit am Bus waren. Niemand wollte zurückbleiben – und musste es natürlich auch nicht.

Nachdem alle ihren Platz im Bus gefunden hatten, ging es auch schon los in Richtung Haltern.

Gespannt und gut gelaunt ging es in Heiden los

Im Bus saß eine erwartungsvolle Reisegruppe. Niemand kannte das Ziel, und so waren alle gespannt, wohin die Reise gehen würde. Interessiert wurde die Umgebung und die Natur betrachtet, während geklönt, gelacht und gescherzt wurde.

Am Ziel angekommen, ging es direkt hinein ins Café – schließlich war mittlerweile Kaffeezeit.

Schon beim Betreten waren die ersten „Ohs“ und „Ahs“ zu hören. Das Café wartete tatsächlich mit einer beeindruckenden Dekoration auf. Überall gab es etwas zu entdecken: den großen Kranz unter der Decke mit seinen ausladenden Bändern, die hübsch geschmückte Empore und unzählige liebevolle Kleinigkeiten, die thematisch das ganze Jahr abdeckten – Eier am Deckenkranz, Sterne von der Decke, antike Landhausmöbel und vieles mehr.

Nicht zu vergessen die liebevoll eingedeckte Kaffeetafel! Das Kaffeetrinken entlockte den Seniorinnen und Senioren dann noch weitere genussvolle Töne. Vor allem die Größe der leckeren Tortenstücke wird wohl allen in Erinnerung bleiben.

Anschließend wurden gemeinsam einige Lieder mit Gitarrenbegleitung angestimmt, bevor die nähere Umgebung erkundet wurde. Einige zog es zum angrenzenden Kuhstall, andere wollten noch ein wenig draußen in der Sonne sitzen, und die meisten besuchten die Kapelle auf dem Grundstück des Bauernhofes.

Die Kapelle wurde vom Eigentümer nach dem Vorbild der Gnadenkapelle im Wallfahrtsort Kevelaer erbaut. Spontan wurde dort, nachdem einige Bewohnerinnen und Bewohner Kerzen für ihre Lieben entzündet hatten, eine kleine Andacht gehalten und gemeinsam gesungen.

Viel zu schnell war es schon wieder Zeit für den Heimweg.

„Vielen Dank für diesen schönen Nachmittag. Das hat mir richtig gutgetan!“ oder auch: „Die Torten – mein Gott, diese himmlischen Torten!“ und „Es war richtig schön und so passend ausgewählt.“

Das waren die ersten Rückmeldungen aus unserer Reisegruppe – und sie sagen eigentlich schon alles über diesen gelungenen Nachmittag.

Nach dem Hausschützenfest ist direkt vor dem Bürgerschützenfest.

11. August 2026 in kurz notiert
Die Majestäten rücken an

So ist es schöne Tradition und Ausdruck der Verbundenheit zwischen dem Haus St. Josef und dem Bürgerschützenverein, dass am Schützenfestsonntag die Majestäten gemeinsam mit den Musikkapellen unseren Bewohnerinnen und Bewohnern einen Besuch abstatten und ihnen ein Ständchen bringen. Eine wunderbare und wertschätzende Geste, über die wir uns jedes Jahr aufs Neue sehr freuen.

Am vergangenen Sonntag fand der sonntägliche Frühschoppen unter den Arkaden statt. Unser frisch gekrönter Hausschützenkönig Herr Herbert Winkler und seine Königin Frau Elisabeth Steinbrink waren schon frühzeitig bereit und warteten voller Vorfreude.

Der Besuch ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Der König und seine Königin sowie das Ehrenkönigspaar mischten sich unter unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Es wurde miteinander gesprochen, gelacht und vor dem Haus musiziert – Begegnung fand statt und Gemeinschaft wurde spürbar.

Schützenkönig mittendrin

Ein herzliches Dankeschön an die Majestäten, den Bürgerschützenverein und die Musikkapellen für diesen schönen Vormittag und die gelebte Tradition!

Es sind diese besonderen Begegnungen, die unser Haus mit Leben füllen und zeigen, wie wertvoll Verbundenheit und gelebte Gemeinschaft sind.

Ein Nachmittag voller Freude, Musik und Schützenglück

11. August 2026 in kurz notiert

„Schön war’s!“ –so lässt sich unser diesjähriges Hausschützenfest im Haus St. Josef wohl am besten zusammenfassen.

Schon Tage vorher war die Vorfreude bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zu spüren. Alle waren gespannt, wer in diesem Jahr den Schützenvogel bezwingen und sich die Königswürde sichern würde.

Zum gemütlichen Auftakt trafen wir uns zunächst zum Kaffeetrinken. Bei Kaffee, Kuchen und der schwungvollen Live-Musik von Herrn Reiner Storks und seiner Begleiterin wurde viel erzählt, gelacht und sich auf den bevorstehenden Wettkampf eingestimmt.

Dann hieß es: Der Vogel kann kommen!

Aus dem vergangenen Jahr wussten wir bereits, dass der Schützenvogel vom Marbecker Heimatverein ein ausgesprochen zäher Bursche ist. Seine Federn gibt er schließlich nicht einfach so her. Deshalb ging es auch direkt munter zur Sache.

Der Vorjahreskönig und seine Königin eröffneten das Schießen mit den ersten Ehrenschüssen. Schon bald purzelten die ersten Federn. Pastor Kempe sorgte gleich für einen gelungenen Auftakt und holte mit seinem Ehrenschuss das Zepter herunter.

Pastor Kempe zeigte sich treffsicher

Nun waren die weiteren Schützinnen und Schützen an der Reihe. Und zunächst sah es tatsächlich so aus, als könnte der Vogel in diesem Jahr recht schnell zu Boden gehen. Doch weit gefehlt! Die letzten sieben Federn hatten es in sich.

Mit viel Ehrgeiz und noch mehr guter Laune legten sich Herr Winkler, Frau Steinberg, Frau Hüttemann, Frau Freund und Frau Still ins Zeug. Jeder Treffer wurde bejubelt, jeder Fehlschuss mit einem Augenzwinkern kommentiert und schnell weg getröstet. Und wenn zwischendurch einmal die Kräfte nachließen, sorgte die Musik von Herrn Storks schnell wieder für neuen Schwung.

So wurde mitgefiebert, gelacht und natürlich auch ein bisschen gefachsimpelt:

Nach und nach wurde der Vogel immer kleiner. Bis schließlich nur noch der gelbe Schnabel übrig war.

Jetzt wurde es richtig spannend!

Wer würde den entscheidenden Treffer landen?

Dann war es soweit: Herr Herbert Winkler setzte den entscheidenden Schuss und holte den gelben Schnabel herunter. Der Jubel war groß! Mit einem kräftigen Tusch und tosendem Applaus stand fest:

Herbert Winkler ist unser neuer Hausschützenkönig!

Zu seiner Königin wählte er Frau Elisabeth Steinbrink. Für sie war es eine ganz besondere Freude, denn sie durfte bereits im vergangenen Jahr die Königskrone tragen und wurde nun zum zweiten Mal in Folge zur Königin gewählt.

Nach der feierlichen Krönung durfte natürlich das Krönungstänzchen nicht fehlen. Und wie so oft blieb es nicht bei einem einzigen Tanz. Schnell gesellten sich weitere Bewohnerinnen und Bewohner dazu und gemeinsam wurde der eine oder andere Walzer aufs Parkett gelegt.

Bei Kaltgetränken, fröhlichen Gesprächen und gemütlichem Klönen an den Tischen ging ein wunderschöner Nachmittag langsam zu Ende.

Unser Hausschützenfest war wieder einmal ein Fest für alle: mit Spannung und Ehrgeiz, mit Musik und Tanz, mit ganz viel Lachen – und vor allem mit einem schönen Gefühl von Gemeinschaft.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen besonderen Nachmittag möglich gemacht und mit ihrer guten Laune bereichert haben.

Schön war’s – und wir freuen uns schon auf das nächste Hausschützenfest!

Buntes Treiben am Altweiberkarneval-Lachen erfüllte das Haus St. Josef.

18. Februar 2026 in kurz notiert

Wie in jedem Jahr feierte die Einrichtung am Altweibertag Karneval. Rund 40 Seniorinnen und Senioren kamen erwartungsvoll in der Begegnungsstätte zusammen. Bei Knabbereien und kühlen Getränken genossen sie die fröhliche Atmosphäre.

Das Vorbereitungsteam hatte ein abwechslungsreiches Programm gestaltet. Den Auftakt machte Einrichtungsleiterin Irmhild Scheffner mit ihrer Büttenrede „Als der liebe Gott ins Haus St. Josef kam“. Mit feinem Humor nahm sie den Alltag im Haus in den Blick – und traf damit ins Herz der Gäste.

Die Milchtüte

Für weitere Lacher sorgten die Sketche „Die Milchtüte“ und „Der Sketch ohne Worte“. Mitarbeiterinnen aus dem Betreuungsteam spielten mit sichtbarer Freude und ernteten viel Applaus.

Frau Scheffner und der liebe Gott
Conny Böing

Ein musikalischer Höhepunkt folgte mit Cornelia Böing. Als Sängerin begeisterte sie mit bekannten Karnevalsliedern, die viele Gäste mitsangen.

„Das war richtig schön, danke“, sagte eine Bewohnerin am Ende des Nachmittags. Und auch am nächsten Tag klang die Feier nach. Immer wieder hörten die Mitarbeitenden lobende Worte auf den Fluren.

Ein gelungener Nachmittag. Und ein starkes Zeichen dafür, wie gut Gemeinschaft tut.

Herzliche Begegnungen auf kurzen Wegen

9. Januar 2026 in kurz notiert
v.l.: P.Voßkamp Bürgermeister, I.Scheffner HL,M.Drews,Kämmerer,Pater Dominik Pastor,J.Püttmann, PDL

Ein Nachmittag voller Gespräche, Segen und Gemeinschaft: Zum Neujahrsempfang für die Seniorinnen und Senioren hatte die Leitung des Hauses St. Josef gemeinsam mit der Gemeinde Heiden am Donnerstagnachmittag in die Begegnungsstätte eingeladen.

Gekommen waren die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses St. Josef, die Mieterinnen und Mieter des Betreuten Wohnens im Erdgeschoss des Hauses sowie des Betreuten Wohnens an der Hospitalstraße. Schnell füllte sich der Raum mit vertrauten Stimmen und neuen Gesichtern.

Einrichtungsleiterin Irmhild Scheffner blickte in einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr 2025 zurück. Es war zugleich ihr erstes Jahr in der neuen Aufgabe als Heimleitung – ebenso wie für Jasmin Püttmann, die seitdem als Pflegedienstleiterin tätig ist. Für ihren Einsatz erhielten beide viel Applaus.

Besinnliche Worte fand Pater Dominik, Geistlicher der katholischen Kirchengemeinde St. Georg. Mit seinem Segen wandte er sich an die Seniorinnen und Senioren ebenso wie an die Mitarbeitenden im Haus St. Josef.

Auch Bürgermeister Patrick Voßkamp war zu Gast. In seinem Beitrag berichtete er aus dem Rathaus – vor allem aber über das Miteinander vor Ort. Besonders hob er die gewachsene, unkomplizierte Zusammenarbeit hervor:

„Ich muss euch hier mal unbedingt etwas sagen. Wisst ihr, was ich mit euch so richtig, richtig toll finde? Ich finde es richtig locker und angenehm mit euch – und vor allem, dass fast alles auf dem kurzen Weg geregelt werden kann. Dieses freundliche kurze-Wege-Prinzip zeichnet unsere Beziehung zueinander aus.“

Bürgermeister im menschennahen Austausch

Nach dem offiziellen Teil ließen es sich alle bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Man kam miteinander ins Gespräch, lernte sich neu kennen und tauschte sich aus.
Eine Mieterin aus der Hospitalstraße sagte überrascht:

„Toll, wir sehen uns hier heute das erste Mal – und das, wo sie schon seit Dezember im Haus wohnt.“

Auch viele Bewohnerinnen und Bewohner gingen mit einem guten Gefühl nach Hause. Einer von ihnen fasste den Nachmittag so zusammen:

„Ein richtig schöner Nachmittag. Ich hatte so schöne Begegnungen heute.“

Ein Neujahrsempfang, der zeigte, wie wertvoll Nähe, Austausch und kurze Wege sind – gerade zu Beginn eines neuen Jahres.

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